Martin Kettlebell: Was sie von klassischen Kettlebells unterscheidet
Eine Kettlebell ist eine Kugel mit Griff. Zumindest sieht es auf den ersten Blick so aus. Wer regelmäßig mit Swings, Cleans, Snatches oder Presses trainiert, merkt allerdings schnell, wie stark Form, Schwerpunkt und Griff das Training beeinflussen.
Genau an diesen Punkten wurde die Martin Kettlebell anders konstruiert.
Johann Martin und Mark Dorninger arbeiteten nach Angaben des Herstellers mehr als drei Jahre an der Entwicklung. Das Ziel war keine optisch neue Variante einer bekannten Kettlebell, sondern eine überarbeitete Wettkampf-Kettlebell, bei der insbesondere Rackposition, Druck am Unterarm, Schwerpunkt und Handling verbessert werden sollten.
Das Ergebnis fällt vor allem bei Übungen auf, bei denen die Kugel direkten Kontakt zum Unterarm hat. Wer schon einmal viele Cleans, Snatches oder Presses mit einer klassischen Competition Kettlebell absolviert hat, weiß, dass genau dort kleine konstruktive Unterschiede nach einigen Dutzend Wiederholungen sehr deutlich werden können.
Was macht die Martin Kettlebell also anders?
Die abgeflachte Form verteilt den Druck besser
Einer der auffälligsten Unterschiede zur klassischen runden Kettlebell sind die abgeflachten Seiten.
Bei einem Clean oder Press liegt die Kugel in der Rackposition am Unterarm beziehungsweise Oberarm an. Bei einer stark gerundeten Form konzentriert sich dieser Kontakt auf eine relativ kleine Fläche. Je nach Technik, Körperbau und Gewicht kann dadurch ein unangenehmer Druckpunkt entstehen.
Die Martin Kettlebell wurde genau an dieser Stelle verändert. Durch die ergonomisch optimierte Form soll sich der Druck auf eine größere Fläche am oberen Unterarm verteilen. Der Hersteller nennt die Reduktion dieser typischen Druckstellen ausdrücklich als eines der zentralen Entwicklungsziele.
Das ist vor allem bei Übungen relevant, bei denen die Kettlebell längere Zeit am Körper liegt oder immer wieder dieselbe Position erreicht.
Beim Clean landet die Kettlebell in der Rackposition. Beim Press startet sie dort. Beim Jerk und Long Cycle wird diese Position immer wieder eingenommen. Und beim Snatch muss die Kugel kontrolliert in die obere Position geführt werden.
Je mehr Wiederholungen du machst, desto wichtiger wird deshalb eine Form, die angenehm am Körper liegt.
Die Rackposition wurde gezielt verbessert
Die Rackposition ist im Kettlebell-Training weit mehr als eine kurze Zwischenstation.
Bei Übungen wie Clean & Press, Jerk oder Long Cycle ist sie eine zentrale Arbeits- und Erholungsposition. Die Kettlebell sollte dabei möglichst stabil am Körper liegen, ohne dass du unnötig Kraft aufwenden musst, um sie dort zu halten.
Genau hier kommt ein zweites Konstruktionsmerkmal der Martin Kettlebell ins Spiel: ihr veränderter Schwerpunkt.
Der hohl ausgeführte Kettlebell-Körper verschiebt den Schwerpunkt stärker in Richtung Griff. Laut Hersteller verbessert das sowohl die Ballistik der Kettlebell als auch ihre Position am Körper.
Das klingt zunächst nach einem technischen Detail. Im Training ist es jedoch leicht verständlich: Je besser sich eine Kettlebell in ihrer vorgesehenen Position ausbalanciert, desto weniger musst du gegen das Gewicht arbeiten.
Gerade bei längeren Sätzen kann das einen deutlichen Unterschied im Trainingsgefühl machen.
Der verlagerte Schwerpunkt verändert das Handling
Bei einer Kettlebell befindet sich das Gewicht außerhalb der Hand. Genau das unterscheidet sie beispielsweise von einer Kurzhantel und macht viele typische Kettlebell-Bewegungen überhaupt erst möglich.
Wo sich der Schwerpunkt innerhalb der Kugel befindet, beeinflusst entsprechend auch das Verhalten während der Bewegung.
Bei der Martin Kettlebell wurde der Schwerpunkt bewusst in Richtung Griff verlagert. Kettlebell.eu beschreibt als Vorteile daraus unter anderem eine verbesserte Rackposition und mehr Stabilität bei Überkopfbewegungen.
Das wird besonders bei mehreren klassischen Übungen interessant.
Beim Clean soll die Kettlebell möglichst eng und kontrolliert um die Hand rotieren und nicht hart gegen den Unterarm schlagen.
Beim Snatch muss sie sich kontrolliert um die Hand bewegen und stabil über Kopf ankommen.
Beim Press beziehungsweise Jerk sollte die Last in der oberen Position möglichst stabil kontrollierbar sein.
Die Martin Kettlebell verändert also nicht einfach das äußere Design. Die veränderte Gewichtsverteilung soll direkt das Bewegungsverhalten beeinflussen.
Martin Kettlebell vs. klassische Kettlebell
Merkmal | Martin Kettlebell | Viele klassische Modelle |
Körperform | ergonomisch abgeflachte Seiten | stärker rund ausgeführt |
Rackposition | auf großflächigere Auflage ausgelegt | abhängig von Form oft punktuellere Auflage |
Schwerpunkt | in Richtung Griff verlagert | stärker im Kugelkörper |
Kern | hohl ausgeführt | je nach Modell massiv oder gefüllt |
Griff | präziser 35-mm-Griff | Durchmesser je nach Modell unterschiedlich |
Oberfläche | Pulverbeschichtung | Lack, Pulverbeschichtung oder unbehandelter Griff |
Größe bei unterschiedlichen Gewichten | Competition-Bauweise mit gleichbleibender Form | bei Fitness-Kettlebells häufig zunehmend größer |
Der entscheidende Punkt dabei: Nicht jede klassische Kettlebell besitzt automatisch alle Eigenschaften aus der rechten Spalte. Gerade hochwertige Competition Kettlebells bieten ebenfalls ein sehr gutes Handling. Die Martin Kettlebell unterscheidet sich vor allem durch die Kombination ihrer ergonomischen Form mit dem verlagerten Schwerpunkt und der daraus entwickelten Rackposition.
35-mm-Griff für konstantes Griffgefühl
Der Griff ist einer jener Bereiche, an denen sich eine gute Kettlebell schnell von einem ungeeigneten Modell unterscheidet.
Ist er zu dick, ermüdet die Griffkraft unnötig schnell. Ist die Oberfläche zu glatt, wird die Kettlebell bei schweißtreibenden Einheiten schwieriger zu kontrollieren. Ungünstige Übergänge zwischen Griff und Kugel können wiederum bei Cleans und Snatches stören.
Die Martin Kettlebell besitzt einen Griffdurchmesser von 35 Millimetern mit einer angegebenen Fertigungstoleranz von plus/minus 0,5 Millimetern.
Der 35-mm-Griff orientiert sich an Competition-Kettlebells und bleibt über die Gewichtsklassen hinweg konstant.
Das bringt einen praktischen Vorteil für die Technik.
Wenn du beispielsweise zunächst mit 12 Kilogramm trainierst und später auf 16, 20 oder 24 Kilogramm wechselst, verändert sich nicht gleichzeitig die gesamte Geometrie des Trainingsgeräts. Deine Hände treffen weiterhin auf denselben Griffdurchmesser.
Gerade wer längerfristig trainiert, profitiert von dieser Konstanz.
Gleiche Form auch beim Wechsel des Gewichts
Bei vielen klassischen Fitness-Kettlebells wächst mit dem Gewicht auch der Kugelkörper.
Eine leichte Kettlebell kann relativ klein sein, während ein deutlich schwereres Modell wesentlich größer ausfällt. Das ist für einfache Swings meist kein großes Problem. Bei technisch anspruchsvolleren Bewegungen verändert sich dadurch jedoch das Handling.
Plötzlich liegt die Kettlebell anders am Unterarm. Der Abstand zwischen Hand und Kugel verändert sich. Die Rackposition fühlt sich anders an.
Competition Kettlebells lösen dieses Problem grundsätzlich dadurch, dass ihre äußere Form über verschiedene Gewichtsklassen hinweg weitgehend gleichbleibt. Auch die Martin Kettlebell folgt diesem Prinzip. Kettlebell.eu nennt die einheitliche Kugelgröße deshalb ausdrücklich als Vorteil für Techniktraining und Wettkampfeinsatz.
Du kannst dadurch stärker werden, ohne deine Technik ständig an eine neue Kugelform anpassen zu müssen.
Dieser Punkt ist nicht nur für Wettkampfathleten interessant. Auch Anfänger profitieren davon, wenn Bewegungsmuster reproduzierbar bleiben.
Pulverbeschichtung statt glatter Lackoberfläche
Beim Kettlebell-Training entstehen Schweiß, Reibung und Kontakt mit dem Boden oder anderen Kettlebells. Die Oberfläche muss entsprechend einiges aushalten.
Die Martin Kettlebell besitzt eine widerstandsfähige Pulverbeschichtung. Der Hersteller hebt sie sowohl wegen der Haltbarkeit als auch wegen des sicheren Griffgefühls hervor.
Der Unterschied zu sehr glatten, lackierten Oberflächen fällt besonders bei längeren Trainingseinheiten auf.
Eine Kettlebell sollte nicht deshalb schwerer zu kontrollieren werden, weil die Hände schwitzen. Gleichzeitig darf die Oberfläche nicht so rau sein, dass bei hohen Wiederholungszahlen unnötige Reibung entsteht.
Genau diese Balance ist bei Snatches, Cleans und längeren Swing-Sets relevant.
Was bedeutet der Hohlkörper?
Ein weiteres ungewöhnliches Merkmal ist die Konstruktion des Kettlebell-Körpers.
Die Martin Kettlebell wird aus Sphäroguss gefertigt und besitzt einen hohl ausgeführten Kern. Dadurch kann die Gewichtsverteilung gezielt beeinflusst werden. Die Konstruktion ist damit ein wesentlicher Grund dafür, dass der Schwerpunkt näher am Griff liegt.
Das unterscheidet sie von Kettlebells, deren Gewicht vor allem tief im massiven Kugelkörper sitzt.
Für den Nutzer ist dabei weniger entscheidend, wie der Innenraum aussieht. Relevant ist, was dadurch außen passiert: Die Kettlebell soll sich in Rack- und Overhead-Positionen ausgewogener verhalten.
Bei den aktuell angebotenen Varianten bis 32 Kilogramm gibt der Hersteller zudem an, dass sie blei- und nickelfrei ausgeführt sind. Bei 36 und 40 Kilogramm wird für das zusätzliche Gewicht Blei im inneren Kern verwendet.
Wo merkt man die Unterschiede am stärksten?
Bei einem einfachen Deadlift spielt die spezielle Form der Martin Kettlebell naturgemäß eine kleinere Rolle. Die Kugel kommt kaum mit Unterarm oder Schulter in Kontakt und bewegt sich auf einer vergleichsweise einfachen Bahn.
Deutlich interessanter wird das Konzept bei dynamischen und technisch anspruchsvolleren Übungen.
Clean
Beim Clean soll die Kettlebell nicht mit voller Wucht auf den Unterarm schlagen. Form und Schwerpunkt beeinflussen, wie sie sich um die Hand bewegt und anschließend in der Rackposition liegt.
Hier spielen die abgeflachte Auflagefläche und der verlagerte Schwerpunkt ihre größten Stärken aus.
Press und Jerk
Bei Press und Jerk startet die Bewegung aus der Rackposition und endet über Kopf.
Eine stabile Ausgangsposition spart unnötige Spannung. Der höher liegende Schwerpunkt soll gleichzeitig die Stabilität in der Overhead-Position unterstützen. Kettlebell.eu nennt die Entlastung von Rücken und Schultern sowie eine verbesserte Überkopf-Stabilität ausdrücklich als Ziel der Konstruktion.
Snatch
Beim Snatch bewegt sich die Kettlebell in einer dynamischen Bewegung aus dem Swing direkt über den Kopf.
Dabei sind Griff, Rotation um die Hand und das kontrollierte Ankommen am Unterarm entscheidend. Gerade bei hohen Wiederholungszahlen machen kleine ergonomische Unterschiede einen großen Unterschied im Trainingsgefühl.
Long Cycle
Beim Long Cycle werden Clean und Jerk über viele Wiederholungen kombiniert.
Damit wechseln dynamische Bewegung und Rackposition ständig ab. Genau jene Eigenschaften, für die die Martin Kettlebell entwickelt wurde, kommen hier besonders häufig zum Einsatz.
Ist die Martin Kettlebell nur für Wettkampfathleten gedacht?
Nein.
Der Begriff Competition Kettlebell lässt schnell den Eindruck entstehen, dass ein solches Modell nur für Athleten sinnvoll ist, die tatsächlich an Wettkämpfen teilnehmen.
In der Praxis profitieren auch Einsteiger von einer einheitlichen Bauform.
Wer direkt mit einer gleichbleibenden Geometrie trainiert, muss sich beim nächsten Gewichtssprung nicht an eine neue Kugelgröße gewöhnen. Der 35-mm-Griff bleibt ebenfalls vertraut.
Für Anfänger kommt noch ein anderer Punkt hinzu: Eine angenehmere Rackposition kann helfen, sich stärker auf die eigentliche Technik zu konzentrieren, anstatt sich über unangenehme Druckstellen am Unterarm Gedanken zu machen.
Fortgeschrittene profitieren dagegen stärker von den Details bei längeren Sets, Cleans, Snatches, Presses und komplexen Kombinationen.
Martin Kettlebell oder klassische Competition Kettlebell?
Auch eine hochwertige klassische Competition Kettlebell ist ein professionelles Trainingsgerät.
Die Martin Kettlebell versucht deshalb nicht, das Competition-Prinzip neu zu erfinden. Sie verändert vielmehr einige Punkte, die bei der klassischen Bauform in der Praxis als störend empfunden werden können.
Der größte Unterschied ist die Form des Kugelkörpers.
Während traditionelle Competition Kettlebells stärker rund gebaut sind, besitzt die Martin Kettlebell die charakteristischen abgeflachten Bereiche. Dazu kommt die veränderte Gewichtsverteilung durch den hohlen Kern.
Wer hauptsächlich Swings oder Goblet Squats macht, wird diesen Unterschied weniger stark spüren.
Wer dagegen regelmäßig Clean & Press, Snatches, Jerks oder Long Cycle trainiert, kommt wesentlich häufiger mit genau diesen konstruktiven Besonderheiten in Kontakt.
Das macht die Martin Kettlebell besonders für technisch orientiertes Training interessant.
Warum wurde die Martin Kettlebell überhaupt entwickelt?
Hinter der Kettlebell steht nicht lediglich eine neue Produktfarbe oder ein anderes Logo.
Johann Martin wird auf kettlebell.eu als langjähriger Langhantel- und Kettlebell-Sportler und Entwickler der „Wettkampf Kettlebell 2.0“ vorgestellt. Gemeinsam mit Mark Dorninger floss laut Produktbeschreibung eine Entwicklungszeit von mehr als drei Jahren in die Martin Kettlebell.
Ausgangspunkt waren konkrete Fragen aus dem Training:
Wie lässt sich der Druck am Unterarm reduzieren? Wie kann die Rackposition angenehmer werden? Kann der Schwerpunkt so verändert werden, dass sich die Kettlebell kontrollierter verhält? Und wie lässt sich gleichzeitig die bewährte Competition-Bauweise erhalten?
Genau diese Entstehungsgeschichte erklärt auch, warum die auffälligste Veränderung nicht beim Design beginnt, sondern dort, wo die Kettlebell den Körper berührt.
Für wen lohnt sich die Martin Kettlebell besonders?
Die Martin Kettlebell ist vor allem interessant, wenn du mehr als gelegentliche Swings machen möchtest.
Trainierst du regelmäßig Cleans, Presses oder Snatches, wird die Rackposition wesentlich wichtiger. Steigerst du nach und nach das Gewicht, ist die gleichbleibende Form ein Vorteil. Trainierst du mit hohen Wiederholungszahlen, werden Druckstellen und Griffgefühl relevanter. Und bereitest du dich auf technisch anspruchsvolle Workouts oder Kettlebell Sport vor, spielen Balance und reproduzierbares Handling eine größere Rolle.
Wer dagegen ausschließlich eine möglichst günstige Kugel für gelegentliche Deadlifts oder Goblet Squats sucht, benötigt viele dieser Eigenschaften nicht zwingend.
Das ist auch der sinnvollste Maßstab beim Kauf: Nicht die längste Ausstattungsliste entscheidet, sondern ob die Konstruktion zu deinem Training passt.
Häufige Fragen zur Martin Kettlebell
Was ist das Besondere an der Martin Kettlebell?
Die wichtigsten Unterschiede sind der ergonomisch geformte Kugelkörper mit abgeflachten Seiten, die darauf ausgelegte Rackposition, der in Richtung Griff verlagerte Schwerpunkt, der hohle Kern, der präzise 35-mm-Griff und die pulverbeschichtete Oberfläche.
Warum ist die Martin Kettlebell seitlich abgeflacht?
Die Form soll die Auflagefläche am oberen Unterarm vergrößern. Dadurch konzentriert sich der Druck bei Rackposition, Press und Snatch weniger stark auf einen einzelnen Punkt.
Was bringt der verlagerte Schwerpunkt?
Durch den hohlen Kettlebell-Körper liegt der Schwerpunkt stärker in Richtung Griff. Das soll die Ballistik sowie die Rack- und Overhead-Position verbessern.
Hat die Martin Kettlebell einen Wettkampfgriff?
Ja. Der Griffdurchmesser beträgt laut Hersteller 35 Millimeter mit einer Toleranz von plus/minus 0,5 Millimetern.
Eignet sie sich auch für Anfänger?
Ja. Gerade die gleichbleibende Bauform kann für Anfänger sinnvoll sein, weil sich das Handling beim späteren Wechsel auf höhere Gewichte weniger verändert.
Welche Übungen eignen sich besonders?
Die konstruktiven Vorteile zeigen sich vor allem bei Übungen mit Rack- oder Overhead-Positionen, also beispielsweise Clean, Press, Jerk, Snatch und Long Cycle. Swings, Squats, Carries und andere klassische Übungen sind ebenfalls möglich.
Ist die Martin Kettlebell besser als jede andere Kettlebell?
Das hängt vom Einsatzzweck ab. Eine Kettlebell lässt sich nicht seriös unabhängig vom Training als „beste“ für jeden Menschen bezeichnen. Gegenüber vielen klassischen Modellen besitzt die Martin Kettlebell jedoch konkrete konstruktive Unterschiede bei Form, Schwerpunkt und Rackposition. Gerade bei technisch anspruchsvollen Übungen können diese Eigenschaften einen spürbaren Vorteil bieten.
Eine Kettlebell, die an den richtigen Stellen verändert wurde
Die Martin Kettlebell versucht nicht, aus einem bewährten Trainingsgerät etwas völlig anderes zu machen.
Griff, Competition-Bauweise und einheitliches Handling bleiben erhalten. Verändert wurden stattdessen jene Bereiche, die bei regelmäßigem Training besonders relevant werden: die Auflage am Unterarm, die Rackposition und die Gewichtsverteilung.
Die abgeflachten Seiten verteilen den Druck großflächiger. Der hohle Kern ermöglicht einen stärker zum Griff verlagerten Schwerpunkt. Der 35-mm-Griff sorgt für ein konsistentes Griffgefühl und die pulverbeschichtete Oberfläche ist für intensive Nutzung ausgelegt. Genau diese Kombination unterscheidet die Martin Kettlebell von vielen klassischen Kettlebells.
Wer seine Kettlebell hauptsächlich für ein paar gelegentliche Übungen nutzt, braucht nicht zwingend jedes dieser Details. Wer dagegen regelmäßig Cleans, Snatches, Presses oder längere Kettlebell-Sets absolviert, merkt schnell, warum Ergonomie bei einer Kettlebell mehr ist als eine Frage des Designs.